Merlins Weg zu mir

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Um Merlin und meine Geschichte erzählen zu können, muss ich ein wenig weiter ausholen, denn der Anfang liegt schon über zehn Jahre zurück.

Früher sind meine Eltern gerne mit meinem Bruder und mir an die Westküste Dänemarks gefahren. Wir haben dort Urlaub in einem Ferienhaus gemacht und ich durfte reiten gehen. Viele Ferienställe eröffnen in den Touristengebieten und schließen meist nach ein oder zwei Saisons wieder. Daher musste ich anfangs fast jeden Sommer nach einem neuen Stall für Ausritte durch die Dünen suchen.

2001, ich war damals 11 Jahre alt, war ich wieder auf der Suche nach einer Möglichkeit im Urlaub zu reiten und wurde im Nachbarort fündig. Ein total netter Stall, der seine Pferde tagsüber im Offenstall und nachts auf großen Koppeln hielt. Es wurden die verschiedensten Ausritte und Ponyreiten angeboten und ich fühlte mich direkt wohl dort. Der Stall hatte vor allem Ponys der verschiedensten Rassen, viele Isländer und nur ein paar wenige Großpferde. In dem Jahr ritt ich dort einige Ausritte mit und lernte dabei die verschiedenen Pferde kennen.

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Merlin wenige Tage nach seiner Ankunft im Ferienbetrieb

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Die Kehrseite

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Kennt ihr dieses Gefühl, dass man einfach keine Lust mehr auf das alles hat?

Ich weiß, man spricht über so etwas nicht. Das will niemand zugeben und auch niemand hören, aber ich bin mir sicher, dass es nicht nur mir so geht. Es gibt Tage, an denen habe ich keine Lust, keinen Nerv und gefühlt auch schlichtweg keine Zeit für die Ponys. Mir ist dann das ganze Thema „Pferd“ zu viel.

Es nimmt so einen großen Platz in meinem Leben ein. Fast jeden Tag verbringe ich mehrere Stunden bei den Ponys. Überall in unserer Wohnung sind Pferdesachen, angesammeltes Zubehör und angefangene Projekte. Vieles bastele ich selbst oder passe es an, zusätzlich zu der Zeit im Stall. Ich mache mir immer wieder viele Gedanken über Situationen mit meinen Mitmenschen im Stall, Problemchen der Ponys und die Zukunft und arbeite an den verschiedensten pferdigen Projekten.

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Brombeerblätter

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Brombeersträucher gibt es überall. Oft werden sie als wucherndes Unkraut verteufelt, doch es lohnt sich, die Pflanze einmal genauer zu betrachten.

Brombeerblätter sind auch von ungeübten Kräuterhexen sehr leicht zu erkennen und eigentlich das ganze Jahr über verfügbar. Die Pferde fressen sie sowohl frisch, als auch getrocknet sehr gerne. Besonders die noch jungen, hellgrünen Blätter und Blattknospen sind beliebt, an diesen sind die Stacheln noch weich und nicht so ausgeprägt.

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Sommer-Reithose

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Ich möchte euch gerne meine neue Entdeckung vorstellen, denn ich bin wirklich begeistert. Gleich vorne weg: ich werde hierfür nicht gesponsert oder bezahlt, ich habe diese Hose selbst gefunden, durch Zufall ehrlich gesagt, und auch selbst bezahlt.

Ich wusste nämlich bisher nicht, dass es extra Sommer-Reithosen gibt. Winterreithosen aus warmem Material wie Softshell kennt man ja bereits, aber im Sommer war das angenehmste was ich im Schrank hatte nur eine recht dünne Baumwollreithose.

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Biothane-Longiergurt

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Ich habe Faxe einen Longiergurt selbst gemacht. Leider habe ich seinen tollen Lederlongiergurt vor einiger Zeit verkauft, da ich kein Lammfell mehr haben wollte und er ohne das Fell sehr platt aussah. Genau den gleichen Gurt gibt es leider nicht mehr zu kaufen, weswegen der Nylongurt vom Loesdau eingezogen ist. Dieser ist aber zum einen optisch nicht so schön und zum anderen sehr breit für ein Minishetty. Ich bekomme ihn nur mit drücken durch die Schabrackenschlaufen.

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