Geheimtipp Kokosöl?

Jedes Jahr aufs Neue sind wir auf der Suche nach dem ultimativen Mittel gegen Fliegen, Kriebelmücken, Bremsen, Zecken usw. Die Werbung verspricht einem viel, aber wirklich etwas auch auf längere Zeit überzeugendes hatte ich bisher nicht gefunden. Letztes Jahr bin ich dabei bereits auf Kokosöl gestoßen und nun haben wir es endlich selbst testen können:
Kokosöl wird bei genauerer Recherche von einigen fast als Allheilmittel gelobt, sowas macht mich immer erstmal skeptisch. Nicht nur im Pferdebereich, auch für Hunde und Katzen wird es zum Schutz vor Zecken empfohlen. Zudem kochen und backen die Menschen damit, cremen sich ein, putzen sich die Zähne und vieles mehr. Eine innere Anwendung gegen Würmer wird ebenfalls empfohlen. Darauf möchte ich hier nicht weiter eingehen, ich habe mich erstmal nur mit der äußeren Anwendung am Pferd etwas genauer beschäftigt.

Kokosöl

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Wir sollten dankbarer sein!

Viel zu oft verlieren wir uns in negativen Gefühlen. Das ist leider auch oft im Reitsport, unserem Hobby, nicht mehr wirklich anders. Das Pferd ist schon wieder so schreckhaft wegen dem bisschen Wind heute, die Traversalen klappen nicht so schön wie die letzten Tage oder das Pony bleibt beim Putzen einfach nicht still stehen mal wieder…. Die Liste lässt sich beliebig fortführen.

Doch wieso legen wir unseren Fokus eigentlich immer auf die Sachen, die gerade nicht so super laufen?  Ich befürchte ein Stück weit ist das zum normalen menschlichen Verhalten geworden. Aber glücklicher macht es uns sicherlich nicht. Wieso versuchen wir nicht unsere Betrachtungsweise wieder gerade zu rücken? Es mag einem anfangs merkwürdig erscheinen, aber ganz schnell gewöhnt man sich an die positivere Sichtweise! Studien haben belegt, dass uns genau das glücklich macht: Dankbarkeit.

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Momentaufnahmen

Der Begriff “Momentaufnahme“ ist mittlerweile sehr verpönt auf Pferdeseiten und in Pferdegruppen. Allzu oft wird er als Ausrede abgetan und man unterstellt den Besitzern  viel kritisierter Bilder sehr gerne, dass das gezeigte Bild sehr wohl den gesamten Ausbildungszustand des Pferdes darstellt.

Doch Fotos können täuschen, sehr sogar! Und das in beide Richtungen. Ein gut reell ausgebildetes Pferd sieht niemals auf jedem Bild super aus, es gibt immer Bewegungsphasen die sehr unvorteilhaft sind für Pferd und Mensch. Kein Pferd läuft von Anfang bis Ende perfekt.

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Faxe bei der Landung. Diese Phase ist immer etwas unvorteilhaft fürs Pferd.

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Gebissloser Minizaum

Schon länger bin ich auf der Suche nach einem gebisslosen Zaum für Faxe. Er kann sich mit Gebissen nie so wirklich anfreunden, wir haben zwar mittlerweile unsere Kompromisse gefunden, aber am liebsten wäre mir für Hand- und Doppellongenarbeit etwas gebissloses.

Durch seine Größe ist es aber gar nicht so einfach, etwas passendes zu finden. Grundsätzlich muss es natürlich etwas sein, dass eine einseitige Einwirkung zulässt, keine zu starke Einwirkung hat aber auch nicht einfach ignoriert wird von Faxe, das kann er nämlich auch ganz gut. Ich dachte erst an ein Sidepull, aber das rutscht recht viel auf der Nase herum bei der Arbeit und würde leicht scheuern bei ihm, es ist auch nicht wirklich für eine Arbeit in Anlehnung geeignet.

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Meine Ausbildung zur THP

Nach meinem Abitur 2009 wusste ich, im Gegensatz zu vielen meiner Mitschüler, nicht was ich nun mit meinem Leben anstellen wollte. Rückblickend wäre es wahrscheinlich am besten gewesen ein FSJ oder FÖJ zu machen damals, ich suchte mir dafür erstmal einen Aushilfsjob im Einzelhandel und wollte mir klar werden, was ich möchte. Meine Eltern waren mäßig begeistert, wie man sich wohl vorstellen kann, ließen mich aber machen.

Immer wieder überlegte ich hin und her zwischen den verschiedensten Möglichkeiten. Ich wollte studieren, das Abi sollte schließlich nicht umsonst gewesen sein. Mit den Leistungskursen Mathe und Biologie waren Naturwissenschaften naheliegend, aber so wirklich sprach es mich nicht an. Geschichte und Germanistik interessierten mich, aber was soll man damit nachher machen? Lehrer wollte ich auf keinen Fall werden. Und dann waren da noch die Tiere, ein Hobby, das sich schon seit ich klein war immer durch mein Leben gezogen hat. Meine Eltern sagen, ich wollte früher Tierärztin werden. Ich kann mich da nicht dran erinnern, finde es auch einen fast schon mechanischen Beruf und Operationen, Kastrationen, Impfen und Entwurmen war nicht so wirklich meine Zukunftsvorstellung.

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