Unruhige Reiterhände

Früher war es irgendwie anders. Ein Satz bei dem ich mir reichlich alt vorkomme, obwohl ich mich gar nicht so alt fühle. Wahrscheinlich stimmt es nicht mal, aber meinem subjektiven Empfinden nach war der Ablauf „damals“ klassischerweise streng vorgegeben in den Reitschulen:
Anfänger kommen an die Longe und bekommen dort solange Sitzschule, bis sie es so gut können, dass sie ein ruhiges Bein und ruhige Hände haben, so dass ein zügelunabhängiges Reiten möglich ist. Erst dann gab es Zügel in die Hand und es durfte frei geritten werden.

unruhige Reiterhände

Das Pferd öffnet das Maul, um sich den unangenehmen Druck ein wenig zu nehmen.

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Vermenschlichung

Immer wieder kommt zu den unterschiedlichsten Themen der gleiche Vorwurf: Vermenschliche dein Pferd nicht zu sehr!

Doch was bedeutet das eigentlich genau? Man möchte uns damit sagen, wir würden die Biologie des Pferdes zu wenig berücksichtigen. Gleichzeitig zu sehr von unseren menschlichen Empfindungen auf das Pferd schließen. Daraus  entstünden dann die unterschiedlichsten Fehlschlüsse.

Ich denke aber, man muss bei diesem Thema zwei verschiedene Optionen unterscheiden und ganz unterschiedliche Rückschlüsse daraus ziehen.

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Sommer-Reithose

Ich möchte euch gerne meine neue Entdeckung vorstellen, denn ich bin wirklich begeistert. Gleich vorne weg: ich werde hierfür nicht gesponsert oder bezahlt, ich habe diese Hose selbst gefunden, durch Zufall ehrlich gesagt, und auch selbst bezahlt.

Ich wusste nämlich bisher nicht, dass es extra Sommer-Reithosen gibt. Winterreithosen aus warmem Material wie Softshell kennt man ja bereits, aber im Sommer war das angenehmste was ich im Schrank hatte nur eine recht dünne Baumwollreithose.

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Ein Herz und eine Seele

Die liebe Alessa hat uns, im Rahmen der Aktion „Ein Herz und eine Seele“ von der Pferdeflüsterei, nominiert, unseren Weg zu Vertrauen und Partnerschaft zu erzählen.

Eigentlich sind es bei uns ja zwei getrennte Geschichten, Merlin und meine Geschichte vor fast zehn Jahren und Faxe und meine Geschichte vor gut zwei Jahren. Dazu kommt eigentlich noch eine weitere Geschichte, nämlich die, wie ich gelernt habe den beiden Ponys als Team zu vertrauen.  Das alles ausführlich zu berichten würde den Rahmen hier sprengen, weswegen ich versuchen möchte, meine Grundeinstellung zum Thema Vertrauen und Zusammenarbeit zu erklären und mit Beispielen aus unseren Geschichten zu verdeutlichen. Die jeweiligen Geschichten zu den beiden Ponys werde ich bei Interesse aber auch demnächst mal ausführlich berichten!

Grundsätzlich bin ich der festen Überzeugung, dass Vertrauen immer Zeit braucht. Die Idee mancher Pferdefilme, dass der richtige Mensch das sofortige und uneingeschränkte Vertrauen eines schwer angeknacksten Pferdes erlangt, ist in meinen Augen eine Illusion. Sicherlich tragen viel Erfahrung und Verständnis für Pferde dazu bei, besser mit ihnen kommunizieren zu können, aber das ist nur die Vorstufe zu echtem Vertrauen.

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10 Gründe keine Facebook-Seite zu haben

Immer wieder bekomme ich liebe und nette, manchmal auch nicht so nette Nachrichten zum Thema Facebook-Seiten. Die häufigste Frage, die mir dabei gestellt wird: Wie schaffe ich es viele „Likes“ zu bekommen? Ich versuche immer, auf alle Nachrichten persönlich und individuell zu antworten, aber im Großen und Ganzen gibt es natürlich nicht DAS Geheimnis für eine erfolgreiche Seite. Auf meine Antworten bekomme ich lustigerweise immer wieder die gleichen Nachrichten zurück.

Variante 1: Ich schaue mir die Seite genau an, schicke einen ausführlichen Text mit konkreten Tipps und Vorschlägen und bekomme dann als Antwort ein kurzes: „ok danke“.

Variante 2: Ich schreibe einen Text mit Ideen und Anregungen und bekomme 100 Gründe warum die nicht umgesetzt werden können.

Ähnliches beobachtet man übrigens auch in den immer wieder aufkommenden Diskussionen zum Thema Pferdeseiten in verschiedensten Facebookgruppen.

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